Weltweit gefragte Kompetenz und Spitzen­medizin

Universitätsmedizin im Portrait
Über uns

Exzellente Ergeb­nisse in Versor­gung, Forschung und Lehre

Die Universitätsmedizin Essen umfasst inklusive ihrer vier Tochter­kliniken insgesamt 32 Kliniken und 24 Institute. Für mehr als 70.000 stationäre und 300.000 ambulante Patientinnen und Patienten pro Jahr setzen sich rund 10.000 Experten mit Ihrem Know-how ein. Damit ist die Universitätsmedizin Essen weiterhin der führende Standort für Krankenversorgung, Forschung und Lehre in der Metropole Ruhr. Unser Klinikverbund deckt die ganze Band­breite einer umfassenden medizi­nischen Versorgung ab: von der Geburtshilfe über die Kinder­heilkunde bis zum Behandlungs­­spektrum der inneren Medizin sowie der Unfall- und Notfall­versorgung. Exzellente Ergebnisse erzielen unsere Teams in den Schwerpunkt­bereichen Onkologie, Transplan­tation und bei der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Besondere Forschungsgebiete stellen die genetische Medizin sowie die Immunologie und Infektiologie dar.
Patient*innen
0
Vision

Unser Selbst­verständnis

Unser zentrales Anliegen ist es, durch die digi­tale Transformation Zeit zurück­zugewinnen – Zeit für das, was wirklich zählt: Pflegekräfte sollen sich wieder mehr der Pflege widmen können, Ärztinnen und Ärzte wieder mehr der Medizin und der direkten Patienten­behandlung.

Dabei steht der Patient im Mittel­punkt. Mit der Gründung des bundesweit ersten Instituts für PatientenErleben haben wir einen Ort geschaf­fen, an dem echte Patientenbelange in alle Entschei­dungen einfließen. Denn nur wenn wir die Menschen mitnehmen – Patienten wie Mitarbeitende – gelingt die Transformation.

Exzellenz

Fünf Beispiele für Spitzen­medizin

In fünf medizinischen Schwerpunkt­bereichen erzielt die Universitäts­medizin Essen exzellente Ergebnisse – mit Zentren, die national und inter­national als Spitzen­reiter gelten.

Was alle Schwerpunkte verbindet: die enge Verzahnung von Forschung und Patienten­versorgung, inter­disziplinäre Zusammen­arbeit über Klinikgrenzen hinweg und das Ziel, neueste Erkenntnisse so schnell wie möglich in die Behandlung zu bringen.

Unsere Standorte

Gebündelte Spitzen­medizin für die Region

Universitätsklinikum Essen

Universitätsklinikum Essen

Mit 1.300 Betten und seinen 7950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern behandelt das UK Essen im Jahr 50.000 Patient*innen stationär und 195.000 ambulant
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Ruhrlandklinik Westdeutsches Lungenzentrum

Ruhrlandklinik, Westdeutsches Lungenzentrum

Eine der führenden medizinischen Institutionen für Prävention, Diagnostik und Behandlung von Lungen- und Atemwegserkrankungen.
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St. Josef Krankenhaus Werden

St. Josef Krankenhause Werden

Das St. Josef Krankenhaus Werden verfügt über vier Kliniken mit angeschlossenen Ambulanzen sowie über die Zentren Radiologie und Anästhesie, die Partner aller Fachdisziplinen sind.
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Herzchirurgie Huttrop

Herzchirurgie Huttrop

Die Herzchirurgie Huttrop bildet gemeinsam mit der Klinik für Thorax- und Kardiovaskuläre Chirurgie, der Klinik für Kardiologie und Angiologie sowie Gefäßchirurgie das Westdeutsche Herz- und Gefäßzentrum Essen.
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Westdeutsches Protonentherapie­zentrum Essen

Westdeutsches Protonentherapie­zentrum Essen

Des WPE ist eines der führenden Standorte zur Strahlentherapie mit Protonen in Deutschland und eines der modernsten Protonentherapiezentren der Welt.
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Zahlen, Daten & Fakten

Aktuelle Kennzahlen

rund
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Betten (konzernweit)

rund
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Beschäftigte

über
0 Mio.

€ Gesamtumsatz

rund
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stationäre Patienten pro Jahr

rund
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stationäre Operationen

rund
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behandelte Patienten ambulant

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Tochterunternehmen

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Kliniken

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Institute

Onkologie

Das Westdeutsche Tumorzentrum Essen (WTZ) ist das Comprehensive Cancer Center (CCC) der Universitätsmedizin Essen und das einzige von der Deutschen Krebshilfe geförderte Onkologische Spitzenzentrum in der Metropolregion Ruhr. Das WTZ verknüpft seit mehr als 40 Jahren exzellente Krankenversorgung mit international sichtbarer Krebsforschung. Mehrere hundert Ärzte und Wissenschaftler aus knapp 40 Kliniken und Instituten arbeiten hier in 14 interdisziplinaren Behandlungsprogrammen zusammen und bieten jedem Krebspatienten maßgeschneiderte Therapien an. Manche Behandlungsprogramme haben sich zu großen eigenen Zentren weiterentwickelt, an denen weitere Kliniken der Region beteiligt sind.

Seit 2018 besteht eine Kooperationsvereinbarung mit dem Universitätsklinikum Köln zur Bildung des Cancer Center Cologne Essen (CCCE) – mit dem Ziel der weiteren Strukturierung und Fokussierung in der onkologischen Forschung und Krankenversorgung der beiden großen Krebszentren sowie der Beschleunigung im Transfer neuester Erkenntnisse in eine verbesserte Diagnose und Behandlung.

Am WTZ wird der Grundsatz gelebt, dass die Ärzte zu den Patienten kommen. Der Vorteil: kurze Wege für die Patienten und optimale interdisziplinare Absprachen zwischen den Fachexperten. Auch ambulante und stationäre Behandlungen ergänzen sich dadurch optimal. Die 2008 eröffnete WTZ-Ambulanz hat Modellcharakter für andere Krebszentren und ist oft erste Anlaufstelle für die Krebspatienten.

Für onkologische Forschung und Lehre auf höchstem Niveau steht die Medizinische Fakultät der UDE. Wissenschaftler und Ärzte arbeiten mit nationalen und internationalen Forschungsgruppen zusammen. Das gemeinsame Ziel lautet: Neueste Erkenntnisse aus der Forschung sollen so schnell wie möglich beim Patienten ankommen. Jedes der 14 Behandlungsprogramme wird daher auch von einem translationalen Forschungsprogramm flankiert. Zudem gibt es das „Precision Oncology Program“, kurz POP genannt. Dabei werden Tumorproben nach bestimmten Biomarkern durchsucht, um zielgerichtete Medikamente für die Therapie bestimmen zu können.

Transplantation

Die Universitätsmedizin Essen ist für die Transplantation von soliden Organen (SOT, Leber, Niere und Lunge) als auch von hämatopoetischen Stammzellen (SZT) seit vielen Jahren ein national wie international sichtbares Exzellenzzentrum mit höchsten Zahlen realisierter Transplantationen. Für die Lebertransplantation bei Kindern ist das Programm in Westdeutschland führend und bei dringlichen Indikationen bei Säuglingen und Kleinkindern in der Leberlebensspende das bundesweit führende Zentrum.

Eine der besonderen Stärken ist die translationale Forschung, die sich an den gegenwärtig drängendsten Herausforderungen der Transplantationsmedizin ausrichtet. Zu diesen gehören die Entwicklung von Techniken zur möglichst vollumfänglichen und sicheren Nutzung von Spenderorganen in der SOT, Entwicklung neuartiger Konzepte der Spenderauswahl zur Erhöhung der therapeutischen Effizienz der SZT sowie die Erkennung, Prävention und Therapie infektionsbedingter und immunologischer Komplikationen. Viele dieser Fragestellungen sind für die SOT und die SZT gleichermaßen relevant und von schwerpunktübergreifendem Interesse. Daher bestehen große Synergien mit anderen Schwerpunkten, wie der Onkologie sowie der Immunologie/Infektiologie. Das Westdeutsche Zentrum für Organtransplantation (WZO) verfolgt das Ziel, als universitärer Standort die komplexen Herausforderungen der Transplantationsmedizin anzunehmen und innovativ weiterzuentwickeln. Die in die Versorgung und Behandlung von Transplantationspatienten involvierten Kliniken und Institute beteiligen sich an Grundlagen- und klinischer Forschung.

Herz-Kreislauf

Der Schwerpunkt Herz-Kreislauf wurde 2015 mit der Gründung des Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrums Essen (WHGZ) zukunftsorientiert weiterentwickelt und ausgebaut. Das WHGZ bildet das Dach über sämtliche Standorte an der Universitätsmedizin Essen, die sich mit Erforschung, Diagnose und Therapie von Erkrankungen des Herzens und der blutführenden Gefäße befassen. Übergreifendes Ziel ist es, die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Bereich der Herz- und Gefäßerkrankungen weiter zu intensivieren und zukunftsorientierter zu strukturieren. Patientinnen und Patienten sollen unter anderem von der schnelleren Übertragung medizinischer Forschungsergebnisse in die Krankenversorgung profitieren. Das übergreifende Forschungsthema aller Institutionen, die dem Herz-Kreislauf-Schwerpunkt zuzurechnen sind, sind pathologische Umbauprozesse (remodelling) und deren Behandlung.

Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften

Der Forschungs-Schwerpunkt „Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften“ wurde im Herbst 2017 gegründet. Die über 25 Arbeitsgruppen aus 17 Instituten und Kliniken arbeiten innerhalb der Fakultät als auch mit den anderen Schwerpunkten der Fakultät sowohl wissenschaftlich als auch klinisch eng vernetzt zusammen und sind an einer Vielzahl von Verbundprojekten (SFB, FOR, BMBF) beteiligt..

Besondere Stärken des Schwerpunktes liegen in der engen Zusammenarbeit zwischen neurologischen/psychiatrischen und verhaltenswissenschaftlichen Arbeitsgruppen mit der parallelen Kombination von Grundlagenforschung und präklinischer sowie klinischer Forschung. Aufgrund der wechselseitigen Beziehungen zwischen psychischen Prozessen, Verhalten und organischen Erkrankungen, ist dieser übergreifende und verbindende Forschungsschwerpunkt für alle anderen Schwerpunkte relevant wie zum Schwerpunkt Immunologie/Infektiologie mit engen Anknüpfungspunkten zur Neuroimmunologie (Multipler Sklerose), zur Bedeutung von Entzündungsprozessen bei der Ätiologie und Pathogenese neuropsychiatrischer Störungen (Depression, Schizophrenie), bei chronischen Schmerzen und dem Schlaganfall. Die Analysen pathophysiologischer Prozesse beim Schlaganfall, und der Neuro-Onkologie bilden auch die Verbindung zu den Forschungsschwerpunkten Herz-Kreislauf und Onkologie.

Immunologie & Infektologie

Das Westdeutsche Zentrum für Infektiologie (WZI) bildet die Klammer um die Institute und Kliniken an der Universitätsmedizin Essen, die sich mit der Erforschung, der Prävention, der Diagnostik sowie der Therapie von Infektionserkrankungen befassen. Darüber hinaus sind die Krankenhaushygiene sowie sämtliche Intensivstationen und der Antibiotika-Beratungsservice in das Zentrum eingebunden.

In Verbundforschungsprojekten werden praxisbezogene Fragestellungen der Infektionsimmunologie und seiner angrenzenden Disziplinen untersucht. Infektionen können gerade bei Menschen mit einer angeborenen oder erworbenen Immunschwäche zu schwerwiegenden Krankheitsverläufen führen.

Um Infektionserkrankungen vorzubeugen oder sie medizinisch zu behandeln, bedarf es einer breit aufgestellten Expertise. In der  infektiologischen Ambulanz und in der Klinik für Infektiologie arbeiten Ärzte und Wissenschaftler eng zusammen und ermöglichen somit eine Patientenversorgung, die auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht.

Neben der Infektionsimmunologie bündelt der Schwerpunkt aber auch verbindende Aktivitäten zu anderen Schwerpunkten in den Bereichen der Tumorimmunologie und Transplantationsimmunologie.